GESCHICHTE DER HOMÖOPHRASIE
HOMÖOPHRASIE vorgestern, gestern und heute
 

 
  AM ANFANG WAR DAS WORT  
 

So beginnt unsere Schöpfungsgeschichte der Entstehung der Welt.

Das ist genau das Thema, mit welchem sich die Homöophrasie befasst, leitet es sich doch aus den beiden griechischen Worten homöo = gleich, ähnlich und phrasös = Wort, Gedanke ab.

Hier beginnt der ewige Reigen um die Frage: Wie können wir Menschen mit den Mitteln des Geistes, der Seele, der Information Einfluss nehmen auf die Welt, auf die „Dinge", die uns umgeben? Wie können wir mit beschwören, anbeten, hervorrufen, herbeireden unser Geschick beeinflussen, im Kleinen wie im Großen?

 

 
 

TRISMEGISTOS

Mit den ersten bekannten Anfängen der Natur- und Religionsphilosophie tritt der ägyptische Weise Trismegistos auf den Plan der ewigen Wahrheiten und formuliert seine 13 Grundsätze der Schöpfung. Dabei wird immer wieder die zentrale Frage gestellt:

Was ist dem „Worte" (sprich der immanenten Information in den „Dingen") gleich oder ähnlich?

 
 

PLATON

Das platonische Paradigma geht davon aus, dass die Welt geleitet wird vom reinen Geist, körperlos, rational, mathematisch oder philosophisch, wobei diese beiden Begriffe sich in der griechischen Geisteswissenschaft noch nicht wesentlich unterschieden.

 
 

ARISTOTELES

Aristoteles nannte die immanenten Organisationsformen von Pflanzen und Tieren "Seele".

Die "organismische Naturphilosophie", die auf den Lehren Aristoteles' aufbaut, betrachtet alle Organismen, (in irgendeiner Form organisierte Einheiten, also Formationen, die bestimmten Regeln oder Informationen folgen) vom einfachsten subatomaren Teilchen bis hin zu Galaxien, ja dem ganzen Kosmos, als lebendig.

 
 

BLAISE PASCAL

bedeutender mathematischer und später Religionsphilosoph des 16 Jahrhundert, der früh Vollendete und zu Unrecht Vergessene, stellte Untersuchungen über das Vorhandensein von Information in der sog. unbelebten Materie an und erfand dafür eine frühe Form des heutigen Roulett-Kessels.

Mit unendlicher Geduld ließ er eine Kugel in einem Kessel rotieren, deren äußeren Rand er in nummerierte Fächer, abwechselnd in den Farben schwarz und rot, unterteilt hatte. Bei einer genügend großen Zahl von Würfen fiel die Kugel immer gleich häufig in die schwarzen und roten Felder, in die gleichen Nummern, in die geraden und die ungeraden Zahlen, in gleiche Dutzende, gleiche Kolonnen und wie sie alle heißen, jede mögliche Variation kam gleich häufig vor. Er schloss daraus, dass sich in der leblosen Materie "Information" verborgen halten müsse:

DER GEIST DER MATERIE!

 
  Im 18. JAHRHUNDERT  
 

Nach dem Eintritt der Naturgeschichte in die Welt der Wissenschaften (besser muss man sagen den „Wiedereintritt“ in diese Welt, denn die alten Griechen und Ägypter waren schon bedeutend weiter als das Abend- und das Morgenland zusammen in der Blüte des mystischen Mittelalters. Unter dem Jahrtausende langen Einfluss der katholischen Kirche wurde alles, was nicht „Gott" war, dem „Teufel" zugeschrieben und entsprechend verboten und bestraft.)

Erst mit dem Niedergang der Macht der katholischen Kirchen, besonders seit dem 18. Jahrhundert konnten visionäre Denker auch noch andere als mystische Grundlagen ihrer Gedankengebäude finden, so etwa:

 
 

DESCARTES

der als Grundlage unseres ganzen Seins den Satz fand: cogito, ergo sum!, auf Deutsch: Ich denke, also bin ich!, welches beinahe fugenlos an das platonische Paradigma anschließt.

 
 
  Um Blaise Pascals Geist der Materie ging es zweihundert Jahre später auch mit dem Standardwerk der Agnostiker „Der Geist der Materie"
 
  Im 19. JAHRHUNDERT  
 

Im 19. Jahrhundert schließlich verdichtete sich dieser theoretische Denkansatz zur physikalische Gewissheit, in dem zunächst einmal die Doppelnatur des Lichtes entdeckt wurde. Das Licht hat nämlich auf einem außerordentlich hohen Energieniveau (der Lichtgeschwindigkeit und wie Einstein später postulierte: der höchstmöglichen Geschwindigkeit der Materie) zur selben Zeit eine Doppelnatur vorzuweisen

 

1. als Masse (korpuskular) und

2. als Welle (d.h. als Feldzustand im Raum)
 

 

SAMUEL HANEMANN

Die Homöopathie geht davon aus, dass sich jeder „materiellen Struktur" auch eine bestimmte „geistige Struktur" zuordnet. Sind diese beiden im Ungleichgewicht so kann es zu Störungen kommen, die man in der belebten Natur auch „Krankheiten" nennt.

 

 
 

DR. EDWARD BACH, englischer Arzt, Bach - Blütentherapie, ab ca. 1930

"Krankheit" ist weder Grausamkeit noch Strafe sondern einzig und allein ein Korrektiv; ein Werkzeug, dessen sich unsere eigene Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns von größeren Irrtümern abzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten - und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen." (Zitat Bach)

Die holistische Auffassung (griech. holos = ganz) von Gesundheit, Krankheit und Heilung geht von der vollkommenen Einheit allen Lebens und der absoluten Einzigartigkeit aller darin vorhandenen Systeme aus. Jeder von uns befindet sich auf einer einmaligen Lebensreise und unsere Lebenssituation, unser Glückszustand, unsere Erscheinung (Morphologie) und letztlich unsere Gesundheit ist ein Indikator dafür, an weichem Punkt von morphischer Resonanz, an Information (Weisheit), an Heilheit und Heiligkeit wir momentan stehen.

Jedes Symptom unserer inneren oder äußeren Gestalt, sei es körperlich, seelisch oder geistig gibt uns eine spezifische Botschaft über unseren Stand in der Welt. Die Vervollkommnung unserer körperlich und geistigen Erscheinung ist eine Zustimmung zu unserer Ganzheit.
 

 

RUPERT SHELDRAKE, "Das Gedächtnis der Natur"

Auf dem Gebiet der modernen Biochemie und der Zellbiologie stellen visionäre Wissenschaftler wie Rupert Sheldrake auf der Suche nach dem bisher rätselhaften Prozess der Formenentstehung in der Natur revolutionäre Erklärungsmodelle auf, die davon ausgehen, dass die Natur ein "Gedächtnis" hat, welches in Form von Schwingungen (morphogenetischen Feldern) (morphe = griech. Form, Gestalt, Genesis = griech. Erzeugung, Entstehen,) Erzeugung und Wiederherstellung und Veränderungen, egal ob in der "toten" oder der lebendigen Materie - steuert.

Auf diese Weise könnte nun jedes Wesen in der Natur allwissend sein, da ja alle Informationen vorhanden sind. Der Trick ist nur, wir müssen sie auch empfangen und verstehen können. Dieser Vorgang ist vergleichbar einem Radioempfänger: es sind tausend Radioprogramme in der Luft, wir müssen nur den richtigen "Sender" an unserem Gerät einstellen (die Resonanzfrequenz eines des Empfangsschwingkreises abstimmen auf die Trägerfrequenz des Radiosenders) und schon hören wir die schönste Musik.
 

  Viele der vorgenannten Erfahrungen und Erkenntnisse sind die Grundlage der Wirkungsweise von homöophrasischen Produkten.
  Zusammenfassend kann man sagen:
  Die Wirkungsweise von homöophrasischen Produkten kommt durch eine ausgewogene Kombination von Wirkstoffen, die durch unterschiedlichste Verfahren in ihrer "Informationsstruktur" potenziert werden.
 

 

 
 
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