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Wasser ist durch seine physikalisch-chemischen Eigenschaften zum
Medium von Leben geworden. Wir haben auch die Vorstellung entwickelt, dass Leben
im Verlaufe der Evolution im Wasser entstanden ist und nur im Wasser überhaupt
entstehen konnte. In diesem Medium und durch dieses Medium wird transportiert,
was für das Leben notwendig ist.
Das Wassermolekül hat eine besondere physikalisch‑chemische
Struktur, der es seine einzigartigen Eigenschaften als Informationsträger
verdankt. Chemisch besteht das Wassermolekül aus zwei Wasserstoffatomen und
einem Sauerstoffatom, die zusammen einen elektrischen Dipol bilden.
Reines Wasser bildet spezielle Bindungen (Wasserstoffbrücken)
aus. Dabei spielt das Proton ‑ ähnlich wie bei den Aminosäuren ‑ die Rolle des
Informationsträgers. Im Wasser herrscht also ein ständiger Informationstransfer,
wodurch Moleküle und Ionen miteinander kommunizieren.
Führende Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Wasser in den
Zellen in ganz besonderer Form auftritt: im sogenannten Zytoskelett,
insbesondere in den Mikrotubuli ist absolut reines Wasser in besonderer Struktur
eingelagert.
Die bipolare Struktur des Wassers ermöglicht im Umfeld der
charakteristischen Röhrenstruktur dieser Mikrotubuli einen speziellen
assoziierten Aggregatzustand. Damit ‑ so nehmen wir heute an ‑ können die Zellen
wie ein Bio‑Quantencomputer Informationen aufnehmen, speichern und übertragen.
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